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KIZ News - Coole Wasserspiele beim Zahnarzt - 2/98

Am Mittwoch, den 18. November 1998 hatten alle Vorschulkinder des KIZ die Möglichkeit, dem Zahnarzt Dr. Christoph Andersson, einen Besuch abzustatten. Doch alle von ihnen waren anfangs nicht so begeistert von diesem Angebot. Nach einigen Überredungskünsten von Seiten der Betreuer wollten dann doch alle ihren Mut unter Beweis stellen.

Als alle bereit waren los zu gehen, machten wir uns auf den weiten Weg, aber ein riesengroßes Lob an all' unsere Kids: sie verhielten sich ausgezeichnet! Aber je näher wir unserem Ziel kamen, umso ruhiger wurde es unter den Kindern. Zwei Mädchen vertrieben sich die Zeit mit ein paar Liedchen. sie schafften es, den ganzen Bus zu unterhalten, und ein Bub wollte in seiner Haube Spenden für den Gesang einsammeln.

Um ca. 10.00 Uhr waren wir dann beim Zahnarzt angekommen. Der Zahnarzt hatte gute Chancen bei den Kindern, denn im Wartezimmer stand eine Kiste voll mit Lego. Unsere Baumeister konnten es gar nicht abwarten, etwas "cooles" zu bauen. Die Mädchen hingegen interessierten sich mehr für den Schädelknochen in der Vitrine.

Es dauerte auch nicht lange, schon kam Dr. Andersson aus seiner Praxis. Ein Mädchen meinte nur erstaunt, "Der schaut ja gar nicht so aus wie ein Zahnarzt!?" Dr. Christoph Andersson stellte sich bei uns vor und erzählte uns ein wenig von sich, auch daß er einen vierjährigen Sohn hat, und das erstaunte unsere Kinder noch mehr. Sie konnten überhaupt nicht verstehen, daß ein Zahnarzt so jung sein kann und auch noch ein Kind hat. Nach diesem Gespräch war das Eis auch schon gebrochen - der erste Kontakt war geknüpft.

Als sich dann doch noch alle von der Legokiste trennen konnten, gingen wir gemeinsam in die Praxis. Stille kehrte ein, als alle den Stuhl und die Instrumente sahen. Anfangs führte Dr. Andersson uns den "Vollautomatischen-Wasser-in-den-Becher-Füll-Automaten" vor. Plötzlich bekamen 13 von 17 Kindern Durst, und jeder bediente sich beim "Wasserautomaten". Kein Problem für Dr. Andersson, er zeigte uns seinen Becherspender, der innerhalb kürzester Zeit keine Becher mehr zu spenden hatte.

Nun war es aber an der Zeit, den Sessel zu demonstrieren. Ein Bub konnte es kaum erwarten, sich darauf zu setzen. Es war erstaunlich, was der Sessel alles kann, vor, zurück, rauf und runter "ärger als in der Geisterbahn", meinte er. Und den anderen gefiel er erst recht! Dabei zeigte der Zahnarzt seine Instrumente und deren Funktion, einige von denen waren wirklich praktisch, wie z.B. der "Wasserstaubsauger". Dieser hatte es innerhalb weniger Minuten geschafft, 20 Becher voll mit Wasser, völlig leer zu saugen. (Normalerweise benützt ihn der Doktor zum Absaugen des Speichels!)

All seine Geräte kann der Doktor mit seinem Fuß bedienen, und aus manchem spritzte sogar Wasser und das ausgerechnet einem Kind ins Gesicht.

Es dauerte nicht lange und das Kind hatte auch schon den Mund weit offen, und Dr. Christoph Andersson konnte so seine Zähne gut anschauen. Aber nicht nur der erste Bub war so tapfer, auch alle anderen hatten es plötzlich eilig, den Mund offen zu halten und auf dem Sessel zu sitzen.

Auch ein bissiges Kind hatten wir mit. Als der Doktor in Philips Mund schauen wollte, biß er ihn, ohne lange zu zögern, in den Finger. Keine Sorge, es ist nichts passiert. Seine Schwester meinte dazu: "Typisch, mein Bruder!" Ansonsten gab es keine weiteren Zwischenfälle, bis auf die Kleinigkeit, daß die ganze Ordination mit Wasser überschwemmt war, denn alles schaffte der "coole Wasserstaubsauger" auch nicht.

Als kleine Erinnerung bekamen die Kinder einen tollen Zahnputzbecher mit allem, was so dazugehört. Dann machten wir uns wieder langsam auf den Nachhauseweg, und als "Zusatzüberraschung" begegneten wir dem Weihnachtsmann, der ganz zufällig eine kleine Süßigkeit für uns hatte!? Stolz präsentierten die Kinder ihre guten Beurteilungen des Zahnarztes. Und nach diesem gelungenen Besuch braucht wirklich keiner mehr Angst vorm Zahnarzt zu haben!

Ordination Dr. Christoph Andersson
Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
1232 Wien, Othellogasse 1 (Ecke Jochen-Rindt-Straße)
Tel. 615 49 13

Text: Marlies Fürlinger

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